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Dubois-Arena

Dubois-Arena

Die Dubois-Arena wurde nach dem 2. Weltkrieg (etwa zur Zeit der Währungsreform 1948) von Mitgliedern des Essener Boxclubs Dubois (EBD, gegründet 1920 von Ernst Dubois) in Eigenleistung als Box-Arena gebaut. Sie liegt im Stadtteil Essen-Borbeck, im Bachtal der Borbecke unmittelbar unterhalb des Schlosses Borbeck, einem Wasserschloss der Essener Fürstäbtissinnen. Nach Jahren intensiver Nutzung als Sportarena verfiel der Bau in den 1960er und 1970er Jahren mehr und mehr. Durch das Engagement des bekannten Schönebecker Jugendblasorchesters wurde die Arena in den 1980er Jahren saniert und für Open Air-Konzerte, kommunale Kinderfeste, Theateraufführungen u. ä. wieder in Nutzung genommen. Kategorie:Essen

Währungsreform

Der Begriff Währungsreform bezeichnet eine Änderung von relevanten Merkmalen einer Währung. In den meisten Fällen besteht eine Währungsreform aus einem Umtausch alter Währungseinheiten zu einem staatlich festgelegten Wechselkurs in Einheiten der neuen Währung. Oft gelten dabei unterschiedliche Umrechnungskurse für Bargeld, Bankguthaben und Verbindlichkeiten. Findet lediglich eine einfache Umrechnung aller Preise und Werte zu einem einheitlichen Kurs statt, so spricht man auch von einer Währungsumstellung. In der Regel ist mit einer Währungsreform auch eine Änderung des Namens der Währung verbunden. Der Extremfall einer Währungsreform ist die Einführung der Währung eines anderen Landes (Dollarisierung, Euroisierung). In Deutschland wird der Begriff oft auch als Synonym für die Einführung der D-Mark 1948 gebraucht.

Gründe für Währungsreformen

Währungsreformen werden meist aus drei Gründen durchgeführt:
- Beendigung einer aktuellen Hyperinflation: Länder, die hohe Inflationsraten aufweisen, denen sie durch die sonstigen Mittel der Geld- und Währungspolitik nicht Herr werden können, versuchen oft, durch das psychologische Mittel eines Neuanfangs den Vertrauensverlust in die eigene (alte) Währung zu beenden. Die neu eingeführte Währung wird dann häufig mit zusätzlichen, Glaubwürdigkeit schaffenden Maßnahmen versehen - beispielsweise einem festen Wechselkurs zu einer preisstabilen Währung, einer unabhängigen Zentralbank o. Ä. Beispiele für eine solche Währungsreform sind Argentinien 1991 und Deutschland 1923 (s. u.).
- Beseitigung der negativen Auswirkungen früherer Inflationen: Länder, die in der Vergangenheit unter dauerhaft hohen Inflationsraten zu leiden hatten, spüren die langfristigen Auswirkungen der Inflation v. a. in Form von hohen, intransparenten Preisen, d. h. Einheiten eines relativ wertlosen Gutes kosten schon vergleichsweise viele Geldeinheiten. Dies verursacht hohe Transaktionskosten, da die Preisauszeichnungen aufgrund ihres Umfangs für den Anbieter von Gütern aufwändig und für den Nachfrager intransparent werden. Abhilfe schafft hier die Einführung einer neuen Währung, bei der im Verhältnis zum alten Zahlungsmittel oft einfach mehrere Nullen entfernt werden. Beispiele für eine derartige Währungsreform sind die Einführung der neuen Türkischen Lira 2004 oder die französische Währungsreform 1960.
- Politische Gründe für die Einführung einer neuen Währung: In selteneren Fällen kommt es auch aus politischen Gründen zu Währungsreformen: Treten Währungsräume einem anderen Land bei (Beispiel: Beitritt der DDR zur BRD 1990) oder brechen Länder auseinander (Beispiel: Tschechoslowakei 1993), so kommt es zu Währungsreformen. Einen Sonderfall stellt hierbei die Einführung des Euro 1999 dar, die ohne eine weitere politische Union zustande kam. Währungsreformen markieren sowohl den Anfang als auch Ende fast jeder Währung (zumindest jeder solchen, die auf Fiat-Money aufgebaut ist).

Die Währungsreform 1923

Die Umstellung des Deutschen Reiches von der "Mark" (M) auf die "Rentenmark" (später "Reichsmark", RM) beendete eine galoppierende Inflation und war die auffälligste und kurzfristig erfolgreichste deutsche Währungsreform überhaupt, bei einem Kurs von 1.000.000.000.000 M: 1 RM. Inflation

Die Währungsreform 1948

In Deutschland wird mit dem Begriff meist die Einführung der Deutschen Mark (DM) in "Westdeutschland" (d. h. in der Englischen, Amerikanischen und Französischen Besatzungszone) am 20. Juni 1948 verbunden. Hier wurden jeder Person in zwei Schritten sofort 40,- DM und etwas später 20,- DM bar ausgezahlt;
- Schulden wurden umgerechnet mit dem Kurs 10 Reichsmark (RM) zu 1 DM (10:1) umgestellt;
- Löhne und Mieten jedoch mit dem Kurs 1:1;
- Bargeld wurde zum Kurs 100 Reichsmark zu 6,50 DM umgetauscht. Das neue Geldvolumen lag in den Monaten nach der Währungsreform bei etwa 13 Mrd. DM (M3, Bar- und Buchgeld). Diese Währungsreform war das im positiven Sinne markanteste kollektive Erlebnis der westdeutschen Nachkriegszeit nach 1945, vor allem, weil Ludwig Erhard sie mit der fast völligen Aufhebung der "Bewirtschaftung" (Rationierung) der Güter des Alltagsbedarfes verband: "Auf ein Mal gab es Alles!" Die Währungsreform war durch die am 23. Juli 1947 durch den Wirtschaftsrat der Bizone gegründete Sonderstelle "Geld und Kredit" in Bad Homburg vorbereitet worden, die unter Leitung von Ludwig Erhard stand. Die letzten Feinheiten wurden im Frühjahr 1948 unter strengster Geheimhaltung in den Gebäuden der Fritz-Erler-Kaserne zu Rothwesten (Landkreis Kassel) beschlossen. Da die Währungsneuschaffung der Deutschen Mark so plötzlich und nur in den "Westzonen" kam, floss das ganze übrige Reichsmark-Bargeld in die Sowjetischen Besatzungszone, wo es dort nachfragend wirkte, sodass dort wegen der daraus resultierenden Preissteigerung eine (weitere) galoppierende Inflation drohte. Die Währungsreform verstärkte den bereits bestehenden Konflikt zwischen der UdSSR und den Westmächten, so dass sie unter Anderem (willkommener) Anlass zur Intensivierung der Berlin-Blockade war. In der Sowjetischen Besatzungszone erfolgt daraufhin eine Währungsreform vom 24. bis 28. Juni auf die "Mark der Deutschen Notenbank" (MDN), bei der ein Erfolgserlebnis ähnlich dem in den westlichen Besatzungszonen entfiel.

Die Währungsunion 1990

Die Einführung der Deutschen Mark in der ehemaligen DDR anlässlich der Wiedervereinigung war ein Mittelding - es war keine richtige Währungsreform, aber auch keine einfache Umstellung, denn verschiedene Arten von Geldern wurden mit unterschiedlichen Sätzen umgetauscht (1:1, 2:1).

Österreich

Siehe: Währungsreformen in Österreich

Literatur

Siegfried Freick, Die Währungsreform 1948 in Westdeutschland. Weichenstellung für ein halbes Jahrhundert, Schkeuditzer Buchverlag, Schkeuditz 2001

Weblinks


- http://www.dhm.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/EntstehungZweierDeutscherStaaten/waehrungsreform.html
- http://www.fortunecity.de/arbeit/versicherung/231/WERBUNG/50ER/wunder.htm
- http://www.bundesbank.de/download/volkswirtschaft/mba/2002/200203mba_dm_bargeld.pdf Kategorie:Währung Kategorie:Numismatik

1920

Ereignisse


- 14. Juni: Die Reichspostdirektion Danzig gibt die ersten eigenständigen Danziger Briefmarken heraus
- 1. April: Der Staatsvertrag zur Gründung der Reichseisenbahnen unter der Hoheit des Deutschen Reiches tritt in Kraft.

Politik


- 1. Januar: Immense Preissteigerungen für Kohle treten in Kraft
- 13. bis 17. März: Putsch des Generallandschaftsdirektors Wolfgang Kapp, der mit seiner „Brigade Erhard“, einem ehemaligen Freikorps und einigen Truppenteilen der Reichswehr Berlin besetzte und die Regierung zur Flucht zwang
- 28. April: Einmarsch Russlands in Baku, Aserbaidschan
- 1. Mai: Schaffung des Landes Thüringen
- Erste Werbeplakate der NSDAP in München. Aufruf zur öffentlichen Parteiversammlung am 11. Mai 1920. Sprecher: Adolf Hitler
- 20. August: Beginn des zweiten polnischen Korfanty-Aufstandes in Oberschlesien
- 22. August: Gründung der Salzburger Festspiele
- 26. August: Frauen erhalten in den USA das Wahlrecht
- 1. Oktober: Das Groß-Berlin-Gesetz tritt in Kraft und macht Berlin zu einer Vier-Millionen-Stadt

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- 1. Februar: August Euler erhält die erste amtliche vorgeschriebene, international gültige Pilotenprüfung mit dem Flugzeugführerpatent Deutschland Nr. 1

Kultur


- 21. Januar: Uraufführung der Oper Der Schatzgräber von Franz Schreker in Frankfurt am Main
- 23. Februar: Uraufführung der Oper Der Fremde von Hugo Kaun an der Staatsoper in Dresden
- 28. April: Uraufführung der heiteren Oper Schirin und Gertraude von Paul Graener in Dresden
- 28. Mai: Uraufführung der Operette Die blaue Mazur von Franz Lehár am Theater an der Wien in Wien
- 3. September: Uraufführung der Operette Wenn Liebe erwacht von Eduard Künneke am Theater am Nollendorfplatz in Berlin
- 4. Dezember: Uraufführung der Oper Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold am Stadttheater Hamburg sowie am Stadttheater Köln
- 23. Dezember: Uraufführung der Operette Der Tanz ins Glück von Robert Stolz am Raimund Theater in Wien

Religion


- Karl Joseph Schulte wird Erzbischof von Köln
- 16. Mai: Papst Benedikt XV. spricht Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orleans, heilig

Katastrophen


- 14. Dezember: Cricklewood, Großbritannien. Ein Flugzeug verunglückt in dichtem Nebel. 4 Tote
- 16. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 8,6 erschüttert die Provinz Gansu in China, rund 200.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. April: Beginn der VII. Olympische Spiele in Antwerpen

Geboren


- 1. Januar: Johnny Bruck, deutscher Zeichner und Photolithograph († 1995)
- 1. Januar: Alfred A. Tomatis, HNO-Arzt + Entwickler der Audio-Psycho-Phonologie (APP) († 2001)
- 1. Januar: Osvaldo Cavandoli, italienischer Cartoonist und Ehrenbürger von Mailand
- 1. Januar: Heinz Zemanek, österreichischer Computerpionier
- 2. Januar: Albert Tönjes, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 2. Januar: Isaac Asimov, US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller († 1992)
- 3. Januar: Siegfried Buback, Jurist und Generalbundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe († 1977)
- 5. Januar: André Simon, Formel-1-Rennfahrer
- 5. Januar: Arturo Benedetti Michelangeli, italienischer Pianist († 1995)
- 6. Januar: John Maynard Smith, britischer Genetiker, Evolutionsbiologe († 2004)
- 6. Januar: San Myung Mun, Gründer und Oberhaupt der Vereinigungskirche
- 6. Januar: Henry Corden, kanadischer Schauspieler und Sprecher in Zeichentrickfilmen († 2005)
- 9. Januar: Clive Dunn, britischer Schauspieler
- 9. Januar: Curth Flatow, deutscher Dramatiker
- 10. Januar: Rut Brandt, Ehefrau von Bundeskanzler Willy Brandt
- 11. Januar: Ruth Bietenhard, Schweizer Journalistin, Autorin und Lehrerin
- 15. Januar: John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal († 2000)
- 15. Januar: Gertrude Pritzi, österreichische Tischtennisspielerin († 1968)
- 15. Januar: Bob Davies, US-amerikanischer Basketballspieler († 1990)
- 15. Januar: Melvin Lasky, US-amerikanischer Publizist († 2004)
- 16. Januar: Stephanos II. Ghattas, Patriarch von Alexandria und Kardinal
- 17. Januar: Bohumil Váňa, tschechischer Tischtennisspieler († 1989)
- 19. Januar: Javier Pérez de Cuéllar, peruanischer Politiker, Generalsekretär der Vereinten Nationen (1982–1991)
- 20. Januar: Federico Fellini, italienischer Filmemacher und Regisseur († 1993)
- 20. Januar: DeForest Kelley, US-amerikanischer Schauspieler († 1999)
- 22. Januar: Chiara Lubich, Gründerin der Fokolar-Bewegung
- 23. Januar: Karl Delorme, ehemaliges MdB, Ehrenbürger der Stadt Mainz, Sozialdezernent der Stadt Mainz
- 23. Januar: Ray Abrams, Jazz-Tenorsaxophonist
- 23. Januar: Henry Eriksson, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger († 2000)
- 26. Januar: Heinz Keßler, deutscher Politiker, Minister für Nationale Verteidigung
- 27. Januar: Helmut Zacharias, deutscher Violinist († 2002)
- 28. Januar: Maria Becker, deutsche Schauspielerin
- 30. Januar: Delbert Mann, US-amerikanischer Regisseur
- 31. Januar: Benoîte Groult, französische Schriftstellerin und Journalistin
- 31. Januar: Stewart Lee Udall, US-amerikanischer Politiker
- 2. Februar: George Hardwick, englischer Fußballspieler und Trainer († 2004)
- 3. Februar: Stan Ockers, belgischer Radrennfahrer († 1956)
- 5. Februar: Hans Lipinsky-Gottersdorf, deutscher Schriftsteller († 1991)
- 6. Februar: Ruth Deutsch Lechuga, österreichische Ärztin, Anthropologin und Fotografin († 2004)
- 7. Februar: An Wang, US-amerikanischer Computerentwickler und Erfinder († 1990)
- 8. Februar: Karin Himboldt, deutsche Schauspielerin
- 8. Februar: Bob Bemer, US-amerikanischer Computerpionier († 2004)
- 9. Februar: Erich Konecki, lettischer Eishockeyspieler
- 11. Februar: Faruq, König von Ägypten († 1965)
- 11. Februar: Daniel F. Galouye, US-amerikanischer Journalist und Science Fiction-Schriftsteller († 1976)
- 14. Februar: Siegfried Bärsch, deutscher Politiker
- 14. Februar: Judith Holzmeister, österreichische Schauspielerin
- 14. Februar: Alois Brügger, Schweizer Arzt († 2001)
- 14. Februar: Jack Lesberg, US-amerikanischer Musiker († 2005)
- 15. Februar: Anne-Catharina Vestly, norwegische Schriftstellerin
- 16. Februar: Tony Crook, Rennfahrer, Unternehmer
- 18. Februar: Rolande Falcinelli, französische Komponistin und Organistin
- 18. Februar: Eddie Slovik, US-amerikanischer Soldat im 2. Weltkrieg, hingerichtet wegen Fahnenflucht († 1945)
- 19. Februar: Jürgen von Beckerath, deutscher Ägyptologe
- 19. Februar: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller († 1983)
- 19. Februar: Jaan Kross, estnischer Schriftsteller
- 20. Februar: Karl Albrecht, deutscher Unternehmer
- 20. Februar: Kathleen Kennedy-Cavendish, Schwester von John F. Kennedy († 1948)
- 20. Februar: Robert Richards, US-amerikanischer Leichtathlet und Pfarrer
- 21. Februar: Liselotte Rauner, deutsche Schriftstellerin († 2005)
- 21. Februar: Leo Scheffczyk, deutscher Kardinal und Theologe
- 21. Februar: Ishigaki Rin, zeitgenössische Dichterin in Japan († 2004)
- 22. Februar: Karl-Heinz Schwab, deutscher Jurist und emeritierter Professor für bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht
- 23. Februar: Walter E. Lautenbacher, Fotograf († 2000)
- 26. Februar: Tony Randall, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 27. Februar: Julian Jaynes, US-amerikanischer Psychologe († 1997)
- 29. Dezember: Ratu Josefa Iloilo, amtierender Präsident von Fidschi
- 1. März: Simon Ignatius Pimenta, Erzbischof von Bombay
- 1. März: Krystyna Feldman, polnische Schauspielerin
- 3. März: James Doohan, kanadischer Schauspieler († 2005)
- 4. März: Jean Lecanuet, französischer Politiker († 1993)
- 6. März: Heinz-Herbert Karry, deutscher Politiker, hessischer stellvertretender Ministerpräsident († 1981)
- 10. März: Boris Vian, französischer Schriftsteller, Chansonnier, Schauspieler und Übersetzer († 1959)
- 10. März: Julio Bolbochan, Schachgroßmeister († 1996)
- 11. März: Nicolaas Bloembergen, US-amerikanischer Physiker
- 16. März: Traudl Junge, deutsche Privatsekretärin Adolf Hitlers, Zeitzeugin († 2002)
- 16. März: Dorothea Binz, Oberaufseherin im Konzentrationslager (KZ) Ravensbück († 1947)
- 17. März: José Sánchez, Erzbischof von Nueva Segovia und Kardinal
- 17. März: Mujibur Rahman, Gründer von Bangladesch († 1975)
- 18. März: Linda Dégh, in den USA lebende (und lehrende) Folkloristin ungarischer Herkunft
- 19. März: Albert Stief, Minister für Anleitung und Kontrolle der Bezirks- und Kreisräte der DDR
- 21. März: Eric Rohmer, französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker
- 22. März: Werner Klemperer, deutsch-amerikanischer Schauspieler und Musiker († 2000)
- 22. März: Ludvík Kundera, tschechischer Schriftsteller
- 23. März: Arthur Grundmann, deutscher Politiker († 1987)
- 24. März: Gene Nelson, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent († 1996)
- 25. März: Arthur Wint, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1992)
- 27. März: Ivan Rabuzin, kroatischer Maler
- 31. März: Rolf Boysen, deutscher Schauspieler
- 1. April: H. E. Erwin Walther, deutscher Komponist und Musikpädagoge († 1995)
- 1. April: Toshiro Mifune, japanischer Schauspieler († 1997)
- 3. April: John Demjanjuk, zu Unrecht als Aufseher im KZ Treblinka Beschuldigter
- 5. April: Arthur Hailey, Autor, Romancier († 2004)
- 5. April: Chatichai Junhavan, zwischen 1988 und 1991 Premierminister von Thailand († 1998)
- 7. April: Walter Möller, deutscher Kommunalpolitiker der SPD († 1971)
- 7. April: Ravi Shankar, indischer Sitarspieler und Komponist
- 11. April: Marlen Haushofer, österreichische Schriftstellerin († 1970)
- 12. April: Armin Mohler, Schweizer Philosoph, Publizist, Schriftsteller und Journalist († 2003)
- 12. April: Raymond Mhlaba, südafrikanischer Politiker und Bürgerrechtler († 2005)
- 13. April: Roberto Calvi, italienischer Banker († 1982)
- 15. April: Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker, 1984–1994 Bundespräsident der BRD
- 21. April: Edmund Adamkiewicz, deutscher Fußballspieler († 1991)
- 23. April: Friedrich Schadeberg, deutscher Unternehmer
- 27. April: Guido Cantelli, italienischer Dirigent († 1956)
- 30. April: Duncan Hamilton, Formel-1-Rennfahrer († 1994)
- 2. Mai: Jacob Gilboa, israelischer Komponist
- 2. Mai: Jean-Marie Auberson, Schweizer Dirigent und Geiger († 2004)
- 2. Mai: Guinn Smith, US-amerikanischer Leichtathlet (Stabhochsprung) († 2004)
- 3. Mai: John Lewis, US-amerikanischer Jazz-Musiker (Pianist und Komponist) († 2001)
- 4. Mai: Elizabeth Shaw, Irische Künstlerin († 1992)
- 9. Mai: Richard Adams, britischer Schriftsteller
- 9. Mai: Celia Sánchez, kubanische Revolutionärin und Politikerin († 1980)
- 11. Mai: Michele Sindona, italienischer Rechtsanwalt und Bankier
- 12. Mai: Hans Gottfried von Stockhausen, deutscher Glasmaler
- 12. Mai: Josef Schrudde, deutscher Kiefer- und Plastischer Chirurg († 2004)
- 12. Mai: Vilém Flusser, Kommunikations- und Medienphilosoph († 1991)
- 13. Mai: Alfons Bauer, deutscher Komponist volkstümlicher Musik und Zitherspieler († 1997)
- 15. Mai: Carlo Còccioli, italienischer Schriftsteller
- 15. Mai: Nasrallah Pierre Sfeir, Patriarch der Maroniten des Libanon und Kardinal
- 17. Mai: Aquiles Nazoa, venezolanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist († 1976)
- 18. Mai: Johannes Paul II., Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans († 2005)
- 22. Mai: Thomas Gold, Astrophysiker († 2004)
- 23. Mai: Annette von Aretin, erste Fernsehansagerin des bayerischen Rundfunks
- 24. Mai: Friedrich Karl Klausing, Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 († 1944)
- 25. Mai: Eugen Loderer, deutscher Gewerkschaftsfunktionär († 1995)
- 25. Mai: Werner Holtfort, deutscher Politiker († 1992)
- 25. Mai: Herman van Laer, niederländischer Sportfunktionär († 2005)
- 25. Mai: Rudolf Lenz, Schauspieler in Heimatfilmen († 1987)
- 26. Mai: Frank Bethwaite, Konstrukteur von Jollen und Skiffs
- 26. Mai: Peggy Lee, US-amerikanische Sängerin († 2002)
- 29. Mai: John Harsanyi, ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler († 2000)
- 30. Mai: George London, Opernsänger († 1985)
- 30. Mai: Godfrey Binaisa, Präsident von Uganda
- 30. Mai: Franklin J. Schaffner, US-amerikanischer Filmregisseur († 1989)
- 2. Juni: Marcel Reich-Ranicki, deutscher Literaturkritiker
- 5. Juni: Kurt Edelhagen, führender deutscher Bigband Leader der 1950er Jahre († 1982)
- 8. Juni: Iwan Nikitowitsch Koschedub, sowjetischer Pilot, Marschall der Flieger und dreifacher Held der Sowjetunion († 1991)
- 9. Juni: Paul Mebus, deutscher Fußballspieler († 1993)
- 14. Juni: Will Rasner, deutscher Politiker († 1971)
- 15. Juni: Marion S. Kellogg, US-amerikanische Managerin und Unternehmensberaterin († 2004)
- 16. Juni: Georges Follman, belgischer Komponist und Dirigent
- 17. Juni: François Jacob, französischer Mediziner, Physiologe und Genetiker
- 17. Juni: Georges Marchais, französischer Politiker und Gewerkschafter († 1997)
- 23. Juni: Gerry Wolff, deutscher Schauspieler († 2005)
- 26. Juni: Stanislav Ledinek, Schauspieler und Synchronsprecher († 1969)
- 27. Juni: I. A. L. Diamond, US-amerikanischer Drehbuchautor († 1988)
- 29. Juni: Juan Blanco, kubanischer Komponist
- 30. Juni: Zeno Colò, italienischer Skirennläufer († 1993)
- 1. Juli: Harold Sakata, US-amerikanischer Schauspieler koreanischer Abstammung († 1982)
- 5. Juli: Ruth Neudeck, Aufseherin im KZ Ravensbrück († 1948)
- 5. Juli: Ruth Closius, deutsche Aufseherin der SS im Konzentrationslager (KZ) Ravensbrück († 1948)
- 7. Juli: Yul Brynner, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 1985)
- 10. Juli: Owen Chamberlain, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 11. Juli: Sverri Djurhuus, färöischer Autor und färöischen Freiwilligen im Zweiten Weltkrieg der Waffen-SS
- 13. Juli: Hans Blumenberg, deutscher Philosoph († 1996)
- 13. Juli: Wilhelm Kümpel, Domorganist und Kirchenmusikdirektor († 2000)
- 14. Juli: Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker († 1982)
- 17. Juli: Gordon Gould, US-amerikanischer Physiker, gilt als einer der Erfinder des Lasers († 2005)
- 17. Juli: Juan Antonio Samaranch, wurde 1966 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC)
- 19. Juli: Otto Arndt, SED-Funktionär und Minister für Verkehrswesen der DDR († 1992)
- 20. Juli: Ray Harryhausen, US-amerikanischer Tricktechniker und Animator
- 21. Juli: Isaac Stern, Violinist († 2001)
- 22. Juli: Joachim Wolff, deutscher Schauspieler und Sprecher († 2000)
- 22. Juli: Paul Dissemond, katholischer Priester und Generalsekretär der Berliner Bischofskonferenz
- 25. Juli: Rosalind Franklin, britische Biochemikerin († 1958)
- 25. Juli: Jean Carmet, französischer Schauspieler († 1994)
- 25. Juli: Chushiro Hayashi, japanischer Astronom und Physiker
- 28. Juli: Franz Soronics, österreichischer Politiker
- 2. August: Werner Müller, deutscher Autor, Komponist, Dirigent, Arrangeur und Orchesterleiter († 1998)
- 4. August: Rudolf Rolfs, deutscher Satiriker und Theaterleiter († 2004)
- 6. August: Otto B. Roegele, deutscher Publizist und Kommunikationswissenschaftler († 2005)
- 8. August: Alfred Hause, deutscher Violinist, Dirigent und Kapellmeister († 2005)
- 9. August: Willi Heinrich, deutscher Schriftsteller († 2005)
- 9. August: Hans Brox, deutscher Zivilrechtswissenschaftler und Richter am Bundesverfassungsgericht
- 10. August: Red Holzman, US-amerikanischer Basketballtrainer († 1998)
- 12. August: Wilhelm Altvater, deutscher Politiker
- 12. August: Percy Mayfield, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1984)
- 13. August: Jean Marcel Honoré, Erzbischof von Tours und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. August: Konstantin Prinz von Bayern, deutscher Politiker, MdB († 1969)
- 16. August: Charles Bukowski, US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller († 1994)
- 20. August: Vincentas Sladkevicius, Erzbischof von Kaunas und ein Kardinal († 2000)
- 20. August: Lisa Dräger, Lübecker Mäzenin
- 22. August: Wolfdietrich Schnurre, deutscher Schriftsteller († 1989)
- 22. August: Ray Bradbury, US-amerikanischer Science-Fiction-, Fantasy- und Horror-Autor
- 24. August: Herbert Kaufmann, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1976)
- 26. August: Richard Wurbs, deutscher Politiker
- 26. August: Prem Tinsulanonda, Premierminister von Thailand (1980 bis 1988)
- 29. August: Charlie Parker, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (Alt-Sax) († 1955)
- 30. August: Harald Deilmann, deutscher Architekt und Autor
- 1. September: Richard Farnsworth, US-amerikanischer Schauspieler († 2000)
- 3. September: Paul Hamburger, österreichischer Pianist, Gründer des Mozart-Quartetts († 2004)
- 5. September: Heinz Bello, katholischer Märtyrer († 1944)
- 8. September: Ernst-Alfred Jauch, Journalist († 1991)
- 10. September: Fabio Taglioni, italienischer Motorrad-Konstrukteur († 2001)
- 14. September: Lawrence Klein, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschafter
- 18. September: Jack Warden, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. September: Jan Pixa, tschechischer Fernseh-Moderator und Dramaturg († 2004)
- 20. September: Hanns Cibulka, deutscher Schriftsteller († 2004)
- 20. September: Michael Holzinger, Schriftsteller in Banater Mundart († 1996)
- 21. September: Hans Günter Michelsen, deutscher Dramatiker († 1994)
- 21. September: Vico Torriani, Sänger, Schauspieler, Showmaster († 1998)
- 23. September: Alexander Arutjunjan, armenischer Komponist
- 23. September: Mickey Rooney, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. September: Wolfgang Spier, deutscher Regisseur, Schauspieler, Synchronsorecher und Moderator
- 27. September: William Conrad, US-amerikanischer Schauspieler und Sprecher († 1994)
- 29. September: Peter Dennis Mitchell, britischer Chemiker, Nobelpreisträger († 1992)
- 1. Oktober: Walter Matthau, US-amerikanischer Schauspieler († 2000)
- 4. Oktober: Renate Riemeck, deutsche Historikerin und Friedensaktivistin († 2003)
- 5. Oktober: Gert Westphal, deutscher Schauspieler († 2002)
- 5. Oktober: Meliton Kantaria, sowjetischer Soldat der die Siegesfahne auf dem Reichstag hisste († 1993)
- 6. Oktober: Pietro Consagra, italienischer Bildhauer († 2005)
- 7. Oktober: Georg Leber, deutscher Politiker
- 8. Oktober: Maxi Herber, deutsche Eiskunstläuferin
- 8. Oktober: Maria Beig, deutsche Schriftstellerin
- 8. Oktober: Frank Herbert, US-amerikanischer Science-Fiction- und Fantasy-Autor († 1986)
- 11. Oktober: James Aloysius Hickey, emeritierter Erzbischof von Washington und Kardinal
- 17. Oktober: Miguel Delibes, spanischer Schriftsteller
- 22. Oktober: Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe und Autor († 1996)
- 23. Oktober: Gianni Rodari, italienischer Schriftsteller († 1980)
- 24. Oktober: Robert Coffy, Erzbischof von Marseille und Kardinal († 1995)
- 25. Oktober: Anatoli Grigorjewitsch Jegorow, russischer Philosoph
- 25. Oktober: Sultan Amet-Chan, sowjetischer Testpilot († 1971)
- 27. Oktober: Kocheril Raman Narayanan, indischer Politiker und Staatspräsident
- 29. Oktober: Ernst Majonica, deutscher Politiker († 1997)
- 29. Oktober: Václav Neumann, tschechischer Dirigent, Violine- und Viola-Spieler († 1995)
- 29. Oktober: Baruj Benacerraf, Venezolanisch/US-amerikanischer Mediziner, Nobelpreisträger für Medizin
- 31. Oktober: Helmut Newton, deutscher Fotograf († 2004)
- 31. Oktober: Fritz Walter, deutscher Fußballspieler († 2002)
- 31. Oktober: Eduard Adorno, deutscher Politiker
- 31. Oktober: Joseph Gelineau, französischer Komponist und Jesuit
- 5. November: Douglass North, Historiker und Ökonom; Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften 1993
- 8. November: Eugênio de Araújo Sales, brasilianischer Bischof, Kardinal und Theologe
- 9. November: Thomas Sebeok, US-amerikanischer Professoren für Semiotik († 2001)
- 11. November: Roy Jenkins, britischer Politiker und Autor († 2003)
- 11. November: Walter Scherf, deutscher Kinder- und Jugendliteratur- sowie Märchenforscher
- 12. November: Richard Quine, US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Filmregisseur († 1989)
- 13. November: Lieselotte Berger, deutsche Politikerin († 1989)
- 14. November: Cato Bontjes van Beek, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 14. November: Hans Hansen, färöischer Maler († 1970)
- 17. November: Camillo Felgen, Sänger, Texter sowie Radio- und Fernsehmoderator († 2005)
- 18. November: Igor Sergejewitsch Narski, russischer Philosoph
- 19. November: Helmut Bazille, deutscher Politiker († 1973)
- 19. November: Bernhard Kempa, Handballspieler
- 23. November: Uwe Ronneburger, deutscher Politiker
- 23. November: Paul Celan, deutschsprachiger Lyriker († 1970)
- 25. November: Ricardo Montalban, mexikanischer Schauspieler
- 29. November: Virginia Mayo, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 1. Dezember: Pierre Poujade, französischer Politiker († 2003)
- 3. Dezember: Eduardo Francisco Pironio, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 5. Dezember: Paul Matzkowski, deutscher Fußballspieler († 2004)
- 6. Dezember: Dave Brubeck, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 7. Dezember: Walter Nowotny, Jagdflieger, der im 2.Weltkrieg in der deutschen Luftwaffe diente († 1944)
- 7. Dezember: Tatamkhulu Afrika, südafrikanischer Schriftsteller und Dichter († 2002)
- 9. Dezember: Carlo Azeglio Ciampi, 10. Präsident Italiens
- 10. Dezember: Alfred Dregger, deutscher Politiker († 2002)
- 10. Dezember: Clarice Lispector, Schriftstellerin († 1977)
- 10. Dezember: Reginald Rose, US-amerikanischer Schriftsteller († 2002)
- 13. Dezember: George P. Shultz, US-Diplomat und US-Außenminister
- 14. Dezember: Francis Lacassin, Mitbegründer des Pop Arts
- 15. Dezember: Vlastimil Brodský, tschechischer Film- und Fernsehstar († 2002)
- 15. Dezember: Albert Memmi, tunesischer Schriftsteller und Soziologe
- 16. Dezember: Fritz Balogh, deutscher Fußballspieler († 1951)
- 17. Dezember: Ewa Paradies, KZ-Aufseherin († 1946)
- 17. Dezember: Kenneth E. Iverson, Mathematiker († 2004)
- 18. Dezember: Rita Streich, deutsche Sopranistin
- 18. Dezember: Enrique Grau, kolumbianischer Maler und Bildhauer († 2004)
- 18. Dezember: Ingálvur av Reyni, färöischer Maler
- 20. Dezember: Gerhart Baumann, deutscher Germanist
- 24. Dezember: Harry de Groot, niederländischer Komponist († 2004)
- 27. Dezember: Robert Whittaker, US-amerikanischer Botaniker, Klimatologe und Universitätsprofessor († 1980)
- 29. Dezember: Ratu Josefa Iloilo, amtierender Präsident von Fidschi

Gestorben


- 6. Januar: Hieronymous Georg Zeuthen, dänischer Professor der Mathematik (
- 1839)
- 24. Januar: Amedeo Modigliani, italienischer Maler und Bildhauer (
- 1884)
- 29. Januar: Johann Desch, Mitbegründer der indu

Essen-Borbeck

Borbeck ist ein Stadtteil der Ruhrgebietsstadt Essen. Er wurde 1915 eingemeindet.

Geschichte

Archäologische Ausgrabungen belegen, dass bereits vor 100.000 Jahren Cro-Magnon-Menschen an der Stelle des heutigen Borbeck lebten. Vor etwa 4.000 Jahren ließen sich Wanderbauern der Bandkeramik im Borbecker Raum nieder, wahrscheinlich auf Grund des fruchtbaren Lößbodens. Die erste urkundliche Erwähnung Borbecks stammt aus einer Liste mit Abgaben an das Stift Essen aus dem Jahr 869. Borbeck gehörte damals zu den abgabepflichtigen Oberhöfen. Die Essener Fürstäbtissin Berta von Arnsberg kaufte 1288 den offenbar verpfändeten Oberhof Borbeck, um dort im Anschluss den Vorgängerbau des heutigen Schlosses Borbeck errichten zu lassen. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Borbeck zur bevorzugten Residenz der Äbtissinnen, was dazu führte, dass die alte romanische Kirche des Ortes 1339 von der Äbtissin Katharina von der Mark umgebaut wurde, damit sie und ihr Gefolge "standesgemäß" an den Messen teilnehmen konnten.

Mittelzentrum Borbeck

14. Jahrhundert Der Stadtteil Borbeck-Mitte ist für den Bezirk Borbeck - dazu gehören Bergeborbeck, Bedingrade, Bochold, Dellwig, Frintrop, Gerschede und Schönebeck - das Mittelzentrum mit Fußgängerzone, Wochenmarkt und zentralen Einrichtungen wie z.B. Stadtteilbibliothek, Amtsgericht, Sozialamt und Job-Center sowie derzeit noch zwei Krankenhäusern. Außerordentlich vielfältig ist die Borbecker Schullandschaft. Dort gibt es außer einem katholischen Gymnasium noch das einzige Mädchengymnasium Nordrhein-Westfalens in kommunaler Trägerschaft. Ein weiteres kommunales Gymnasium, eine Gesamtschule, zwei Realschulen und zwei Hauptschulen runden das Angebot weiterführender Schulen ab. Herausragend ist im Orteil Bergeborbeck das Geriatriezentrum "Haus Berge", das bundesweit Anerkennung findet bei der Diagnose und Behandlung Demenzkranker. Ausgeprägt ist die Kultur im Stadtteil und zwar weniger, die städtisch gesponsorte, als die durch Eigeninitiative. Es gibt drei freie Theatergruppen mit eigener Aufführungsstätte, zahlreiche Kirchenchöre zusätzlich drei Männerchöre, einen Frauenchor und drei weitere gemischte Chöre, sechs Karnevalsvereine, sechs Schützenvereine und mit der Alten Cuesterey ein durch private Initiative geschaffenes Museums- und Begegnungszentrum. Außerdem gibt's zahlreiche Sportvereine, von denen gelegentlich der Fußballclub Rot-Weiß-Essen eine überlokale Rolle spielt. Fußball-Bundesligareif sind im Bezirk Borbeck die Damen von der SG Schönebeck. Das Kulturzentrum Schloss Borbeck ist eine Einrichtung der Stadt Essen und bietet Konzerte mit renommierten Künstlern und wechselnde Ausstellungen in der Galerie.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


- Schloss Borbeck
- Kirche St. Dionysius, Nachfolgerin der abgerissenen gotischen Dionysius-Kirche; zu sehen ist noch der Grabstein der 1598 verstorbenen Äbtissin Elisabeth von Manderscheid-Blankenheim
- Marktbrunnen "Borbecker Halblang", in Erinnerung an die Zeiten im 19. Jahrhundert, als es üblich war, Kleidung für Kinder etwas zu groß zu kaufen, damit sie hineinwachsen konnten. Das Borbecker Halblang wurde im ganzen Ruhrgebiet eine Bezeichnung für diese "Mode".
- Voßgätters Mühle, letztes Zeugnis einer langen Tradition von Borbecker Mühlenbetrieben am Pausmühlenbach. Die Mühle liegt direkt am Möllhoven. Heute beherbergt sie das [http://www.nabu-ruhr.de/wir/naju.html Naturschutzzentrum] der [http://www.nabu.de/m08/ Naturschutzjugend] Essen/Mülheim, die hier jedes Jahr ihren selbstgepressten Apfelsaft von Streuobstwiesen verkauft.

Weblinks


- [http://www.borbeck.de/ www.borbeck.de] Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen Borbeck

Wasserschloss

Ein Wasserschloss ist
- ein Schloss oder eine Burg, die allseitig von Wassergräben umschlossen ist, siehe Wasserschloss (Architektur)
- eine Betriebseinrichtung einer Wasserkraftanlage, siehe Wasserschloss (Ingenieurwesen)
- eine Region in der Schweiz, Wasserschloss der Schweiz

Open-Air

Ein Freiluftkonzert, auch Open-Air-Konzert (engl. open air – im Freien), ist ein im Freien stattfindendes Konzert. Im Regelfall wird auf einem Freiluftkonzert, dessen Besuch - je nach Veranstaltung - Eintritt kosten kann, moderne Musik, wie Pop- oder Rockmusik gespielt. Hierbei ist, insbesondere wenn prominente Akteure auftreten, darauf zu achten, dass die Bühne von allen Orten des Veranstaltungsgeländes gut einsehbar ist. Finden mehrere solcher Konzerte (meistens über mehrere Tage) am gleichen Ort statt, wird dieses Freiluftkonzert auch als Musikfestival bezeichnet. Freiluftkonzerte, auf denen Technomusik läuft, gibt es auch, sind aber eher in der Minderzahl. Die Bühne eines Freiluftkonzerts ist im Regelfall eine aus Baugerüstelementen zusammengesetzte Konstruktion, die zum Schutz der elektrischen Ausrüstung wie Verstärkern oder Mikrophonen vor Regen meist mit einem Dach versehen ist. Es werden meist die gleichen Lichteffekte wie in Diskotheken installiert. Die Beschallungsanlage-Lautsprecher sind meist in links und recht neben der Bühne aufgebauten Türmen aufgehängt, das Mischpult befindet sich meist in einem Msichturm in einem eigenen turm vor der Bühne. Wie in einer Diskothek gibt es auch bei Freiluftkonzerten Tresen mit Getränkeverkauf. Sie sind meist leicht aufbaubaren Verschlägen oder in Anhängern untergebracht. Als Sanitäranlagen kommen bei Vorhandensein eines Abwasseranschlusses Toilettenwagen zum Einsatz. Ansonsten werden Chemietoiletten, die meist in Kunststoffkabinen untergebracht sind, eingesetzt. Trotzdem verrichten gerade viele männliche Besucher Ihre Notdurft im Freien. Es ist bei den meisten Freiluftkonzerten üblich vor der Bühne zu tanzen. Hierbei kann bei Punkmusik auch Pogo getanzt werden. Gelegentlich ist es auch üblich Tanz- und Kletterkunststücke wie auf der Loveparade durchzuführen. Meist wird dies aber von den Ordnungskräften untersagt. Bei Punkkonzerten ist Stagediving weit verbreitet. Freiluftkonzerte können auf befestigten oder auf unbefestigten Plätzen stattfinden. Erstere sind meist Teil eines Stadtfests und der Besuch ist meist gebührenfrei. Letztere sind häufig Teil eines Festivals. Kommt es vor oder während eines Freiluftkonzerts zu Regengüssen ist der Boden in diesem Fall stark aufgeweicht und der Boden kann durch die tanzenden Mengen zerstört werden. Es empfiehlt sich in diesen Fällen nach Abbau der Bühne neues Gras anzupflanzen. Freiluftkonzerte, bei denen der Besuch Eintritt kostet, sollten, um nichtzahlende Besucher zu vermeiden, auf einem umzäunten Areal stattfinden. Ist dies nicht vorhanden, so sollte ein provisorischer Bauzaun errichtet werden. Die Stromversorgung eines Freiluftkonzerts erfolgt im Regelfall aus dem Stromnetz. Steht kein geeigneter Stromanschluß zur Verfügung, muss ein Notstromaggregat eingesetzt werden. Wegen der hohen Lautstärke der Musik können Freiluftkonzerte, die bis spät in die Nacht gehen, im Regelfall nur auf Arealen weitab bewohnter Häuser stattfinden. Gewisse Ähnlichkeiten mit Freiluftkonzerten haben Freiluftdiskos, welche auch in Gebäuden mit aufklappbarem Dach, wie dem Megadrome in Coswig untergebracht sein können. Hier läuft im Unterschied zu einem Freiluftkonzert meist keine Live-Musik. Bekannte Veranstaltungsorte für Freiluftkonzerte sind:
- Cannstatter Wasen, Stuttgart
- National Bowl, Milton Keynes
- Wembley Stadion, London Siehe auch: Liste der Musikfestivals Kategorie:Musikalische Veranstaltung

Discreet Logic

Autodesk Media and Entertainment, formerly Discreet, is based in Montreal, Quebec as the entertainment division of Autodesk Inc., and produces software used in the development of high-value design-intensive content for effects-rich feature films, premier programming, television commercials and interactive gaming. Discreet also provides integrated workflow solutions which focus on storage, management and distribution to complement its primary product line.

History

Discreet was established in 1999 after Autodesk acquired Discreet Logic, Inc., and merged its operations with Kinetix.

Portfolio

Discreet provides award-winning solutions for the development, management and delivery of digital media for film and television visual effects, color grading and editing, animation, game development, and Web and design visualization.

Software

Software produced by this company include 3ds max, Gmax, flame, inferno, smoke, lustre, Combustion, Cleaner and Toxik.

3ds max

3ds max is a professional 3D modeling, animation and rendering software suite which provides advanced tools for character animation, game development, design visualization and visual effects production. 3ds max supports animators, designers and game developers with a unified object-oriented platform, customizable real-time interface, multiple-processor support and 3D graphics acceleration capabilities, including extension via a wide range of plug-ins and specialized products such as Discreet’s character studio.

Gmax

Gmax is a free scaled down version of 3ds max. Its usage is basically the same as 3ds max but with less options and tools. Gmax can be expanded with special packs usually for designing in video games.

flint

flint is Discreet's entry level compositing platform for systems product line. Discreet's compositing product line is mostly called as FFI, which stands for Flint/Flame/Inferno. Flint currently works on a dual Xeon PC with an Nvidia FX3000G gfx card, running Red Hat Linux WS3.0. And this makes flint a very fast box, in terms of processing speed, and interactivity. When it was running on the sgi O2, it had a bad reputation in terms of processing speed. The latest version running on the O2 is 7.1, and current version is 9.5 and it still supports the octane2 V10 graphics. SGI octane1 SI/SE support was dropped after 8.3.2. Major missing features from flint are: modular keyer (one of the best tools in FFI for keying work), 10 bits per component images (which is a must for cineon log workflow for film work), 3D tracker.

flame

flame is Discreet's flagship online visual effects system. flame is a creative solution that enables artists to craft visual effects for feature films, television commercials, music videos and broadcast promos at the highest resolutions from film to high definition television (HDTV). It offers the ability to interactively create, composite and edit highly challenging sequences that merge live action with computer-generated imagery, including new support in version 8 for editing, 3D graphics and mixed resolutions. Post-production facilities and broadcasters integrate flame within dedicated suites and networked environments. Flame v9.x runs on these platforms: sgi tezro V12(SD/HD resolutions), sgi octane2 V12(SD/HD resolutions), sgi octane1 MXI/MXE(SD resolution)

inferno

inferno, an online visual effects system, is a creative solution that builds on the feature set of flame with film tools, and increased image resolution and color control for digital film work, including film-specific tools for grain management, wire and scratch removal and color calibration. It is tuned to provide high levels of feedback on large format imagery and is designed specifically for film and high definition content. Currently inferno runs on sgi onyx series, except onyx1. Onyx1 support has been dropped by version 5, inferno v4.7.4 was the latest version that runs on onyx1_IR. Current (2005) inferno hardware is an sgi onyx350, mostly with IR4 gfx with 1024MB texture memory. But the software still supports the onyx2 series. When flame and inferno is compared, they don't have many feature differences. They differ mostly in their processing speeds. Inferno is much faster when compared to flame configurations. But a newer flame config can be sometimes faster than an older inferno configuration. Altough many people think that inferno should be chosen for film work, flame has the same abilities for film work with slower processing. One important feature difference between flame and inferno is the motion module. The motion module was bought from Realviz, and it is actually the Retimer software integrated into inferno GUI.

smoke

smoke is an online non-linear creative editing and finishing solution that enables editors to edit, conform and finish television commercials, broadcast programming and other content. Editors benefit from support for high definition and standard definition resolutions, which offers a secure investment for high definition mastering, including the ability to work in a 3D environment, and compatibility with Discreet’s visual effects systems flame and inferno.

lustre

lustre is a high performance digital intermediate system for 2K and 4K color grading and look creation. Its unique and powerful software design delivers real-time primary color correction and grading capabilities while providing a rich and sophisticated feature set for working with high-resolution imagery and digital intermediates. Currently it works on a PC, running Windows XP. It uses Nvidia FX4000SDI as the graphics and video monitoring card. It was originally developed by Colorfront [http://www.colorfront.com] in Hungary. Its first major use was the Lord of the Rings Trilogy operated by Peter Doyle.

Combustion

Autodesk Combustion (formerly known as Discreet Combustion) is a node based, desktop video, compositing and visual effects program produced by Autodesk Media and Entertainment. Combustion has a variety of tools, from Particles, to Paint, a very advanced tracker/stabiliser, colour correction, chroma keying among others. Combustion is a small version of the inferno and flame compositing systems. As of 2005 Combustion version 4 is the current version.

Cleaner

Cleaner is an encoder sold by discreet. Cleaner can encode in Realplayer, Windows Media, and QuickTime formats.

Toxik

Toxik is a collaborative software for interactive film compositing. Node based.

External links


- [http://www.discreet.com/ www.discreet.com] Category:Software companies of Canada

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Pouel
Poul, Pouel, Povl, Povel, Pauel eller Paul er et drengenavn, som opstod i det 14. århundrede fra det latinske Paulus (egl. 'den lille').

Afledte navne


- Pauline (pigenavn)

Kendte med navnet


- Paul Allen - amerikansk it-forretningsmand, med-grundlægge
Povel
Poul, Pouel, Povl, Povel, Pauel eller Paul er et drengenavn, som opstod i det 14. århundrede fra det latinske Paulus (egl. 'den lille').

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Kuwaitisk dinar
Kuwaitiske dinarer er et pengemiddel brugt i Kuwait. Kuwaitiske dinarer er et af de få valutaer i verden med 3 decimaler! For eksempel, japanske Yen har ingen, danske kroner har 2 decimaler: Kroner og Ører, og der går 100 øre på en krone, dvs en øre er 0,01 krone, altså 2 decimaler. Er der ikke mere om dem?
Mozambique
Republikken Mozambique (på portugisisk Republica de Moçambique) er en stat i det østlige Afrika. Det officielle sprog i Mozambique er portugisisk. Der er også en del andre, men det er den man mest bruger. Da Vasco da Gama en gang tilbage i 1500-tallet fandt søvejen til Indien, kom han til Mozambique og efter det, for ikke at forvirre og gøre det for besværgeligt, besluttede man at beholde portugisisk som officielt sprog. Landet bliver begrænset af følgende lande: Antipatros fra Sidon i 2. århundrede f.Kr. De syv underværker i antikken var: # Zeusstatuen i Olympia # Artemistemplet i Efesos # Mausoleum i Halikarnassos #
Energipil
Energipil dækker over en række forskellige pilearter og sorter der dyrkes i såkaldt kort-rotation, dvs med høstcykler på mellem 1 og 7 år. Energipil som biobrændsel anses for at kunne være et mere vedvarende brændstof end de fossile brændsler såsom kul, olie eller naturgas. I Danmark gennemføres forskning i energipil på
KVL
KVL står for Den Kongelige Veterinær- og Landbohøjskole. Dens administration er beliggende på Frederiksberg, men den har forsøgsarealer i Taastrup.
- Basis Uddannelser på KVL:
  - Agronom
  - Biolog-bioteknolog
  - Jordbrugsøkonom
  - Hortonom
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